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Das war Steves erster direkter Kontakt zur absoluten Weltspitze. Damit setzte
er damals, in seiner zweiten WM Saison, ein deutliches Zeichen seines fahrerischen
Potenzials. Noch heute, acht Jahre später, wo ganz andere Generationen
mit Top- Förderpaketen in die WM einsteigen, träumt man berechtigt
von solchen Leistungsblitzen deutscher Piloten!
Steve kehrt am Wochenende an diesem Ort in England zurück, er fährt
hier auf den Kurs sein achtes Rennen. >>Ich habe nach meinem guten Auftritt
hier 1998 danach viele Jahre verloren, wo ich mit unterlegenen Material und
wenig Budget hier her reiste bzw. die WM bestritt. Heute bin ich in einem Spitzenteam
und bestens versorgt hier her nach Donington gekommen, aber im Gegensatz zu
1998 ist vorn die Luft hauch dünn geworden. Ich will unbedingt hier aufs
Podium. Angriff pur ist nun angesagt und ohne rein halten, Glück und einen
guten Griff in das technische Regal klappt heute nichts mehr. Egal wie, ich
werde kämpfen<<!
Donington gehört der Wheatcroft-Familie, und der Kurs ist damit die einzige
Privatstrecke des WM- Kalenders. Die Strecke liegt in einem natürlichen
Amphitheater, dass den Zuschauern optimale Sichtverhältnisse garantiert..
Direkt an der Strecke liegt auch ein Museum, in dem die Donington Collection,
eine der besten Sammlungen historischer Rennwagen, ausgestellt ist.
Die berühmte Strecke im Donington Park, nahe Nottingham, wurde schon 1931
eröffnet und war der Schauplatz vieler großer internationaler Motorrad-
und Autorennen, bevor sie am Beginn des zweiten Weltkriegs geschlossen wurde.
1977 wurde sie dank Tom Wheatcroft mit einem neuen 3,15 Kilometer langen Layout
neu eröffnet, dass 1985 durch den Zubau des Melbourne Loop auf 4,023 Kilometer
verlängert wurde. Dadurch konnte die Strecke homologiert werden, und 1987
fand dort der erste britische Grand Prix, der zuvor zehn Jahre lang in Silverstone
gefahren wurde, statt. Davor wurde die britische Runde zur Weltmeisterschaft
im Rahmen der Tourist Trophy auf der Isle of Man abgehalten.
Die Strecke, die viele verschiedene schnelle und langsame Kurven und zwei kurze
Geraden bietet, war 1993 auch einmal Austragungsort eines Formel 1 Grand Prix.
Der Kurs bietet eine besondere Herausforderung für die Fahrer, er war schon
Schauplatz einiger phantastischer Rennen in den letzten 18 Jahren.
Der britische Grand Prix war eine Zeit lang schwach besucht gewesen, aber letztes
Jahr drängten fast 100.000 Zuseher in die altehrwürdige Stätte,
und heuer wird ein neuer Zuseherrekord erwartet.
(raceoffice.com/gpwelt.com)