Jerez de la Frontera - auch der Europaauftakt der Gaumenfreuden!
Weltbekannt unter Liebhabern der Gaumenfreuden ist Andalusien für seine
Weinspezialitäten. Die Einheimischen sprechen von "Cheréss"
- denn so lautet die korrekte Aussprache der Heimatregion des Sherry - Jerez de
la Frontera.
Vor allem hier bieten Sherry-Kellereien Führungen durch die mit Eichenfässern
gefüllten Hallen an, aber auch in El Puerto de Santa María und Sanlúcar
de Barrameda. Die Erklärungen gibt es - neben Spanisch - oft auf Englisch,
mitunter auch in deutscher Sprache.
Und so bestellen echte Spanier: Einen sehr
trockenen Fino, einen etwas weniger trockenen Manzanilla (der stets aus Sanlúcar
de Barrameda kommt) oder einen süßen Oloroso. Sie haben alle gemeinsam,
dass sie aus dem Solera-Verfahren hervorgehen. Dabei werden verschiedene Weinjahrgänge
miteinander verschnitten, um den gewünschten Geschmack zu erhalten.
Sherry- und Brandyspezialitäten kauft man am stilechtesten in einer Bodega,
einer Kellerei im Sherry-Dreieck zwischen Jeréz de la Frontera, El Puerto
de Santa María und Sanlúcar de Barrameda. Die dortigen Weinproben
oder dann die privaten Verkostungen auf dem Hotelzimmer sollten sich aber zeitlich
in Grenzen halten, denn zum GP von Spanien muss man zeitig aufstehen um die Tribünenplätze
pünktlich zu erreichen. Denn am Rennsonntag sind tatsächlich ca. 200.000
Fans unterwegs zu einem der größten Motorrad-Events Europas.