Steve testet in Jerez de la Frontera, angesagt auch Gaumenfreuden für
das Team?
Weltbekannt unter Liebhabern der Gaumenfreuden ist Andalusien für
seine Weinspezialitäten. Die Einheimischen sprechen von "Cheréss"
- denn so lautet die korrekte Aussprache der Heimatregion des Sherry - Jerez
de la Frontera.
Vor allem hier bieten Sherry-Kellereien Führungen durch die mit Eichenfässern
gefüllten Hallen an, aber auch in El Puerto de Santa María und Sanlúcar
de Barrameda. Die Erklärungen gibt es - neben Spanisch - oft auf Englisch,
mitunter auch in deutscher Sprache.
Und so bestellen echte Spanier: Einen sehr trockenen Fino, einen etwas weniger
trockenen Manzanilla (der stets aus Sanlúcar de Barrameda kommt) oder einen
süßen Oloroso. Sie haben alle gemeinsam, dass sie aus dem Solera-Verfahren
hervorgehen. Dabei werden verschiedene Weinjahrgänge miteinander verschnitten,
um den gewünschten Geschmack zu erhalten.
Sherry- und Brandyspezialitäten kauft man am stilechtesten in einer Bodega,
einer Kellerei im Sherry-Dreieck zwischen Jeréz de la Frontera, El Puerto
de Santa María und Sanlúcar de Barrameda. Die dortigen Weinproben oder dann
die privaten Verkostungen auf dem Hotelzimmer sollten sich aber zeitlich
in Grenzen halten, denn zum GP von Spanien muss man zeitig aufstehen um
die Tribünenplätze pünktlich zu erreichen. Denn am Rennsonntag sind tatsächlich
ca. 200.000 Fans unterwegs zu einem der größten Motorrad-Events Europas.